russische Küche im russischen Restaurant in Berlin
Pressemeldungen seit 2008:
zitty BERLIN ESSEN+TRINKEN Spezial 2010/2011
Die Redaktion der zitty Berlin empfiehlt das russische Restaurant Grüne Lampe wie folgt:
Zitat:
Die eine und einzige grüne Lampe des Lokals hängt über dem Tresen und ist trotzdem nur ein Zitat. Denn der Name steht für den berühmten Petersburger Literatur-Club, in dem sich zu Anfang des 19.Jahrhunderts die russische Intelligenzija um ihren Nationaldichter Alexander Sergejewitsch Puschkin scharte. Deshalb spricht Julia Gutsch, selbst Petersburgerin und Kunsthistorikerin, lieber von einem Cafe, wenn sie ihr Restaurant meint. In dem gibt es donnerstags jetzt regelmäßig ein warmes Büffet. Und sonntags einen Kaviar-Brunch für 10 Euro pro Person (ohne Getränke), bei dem nicht nur Häppchen mit echten roten Fischeiern gereicht werden, sondern auch »Hering im Pelzmantel« (zur Torte geschichtete Kartoffeln mit Matjes, Mohren, Rote Beete...). Dazu Blini, Pelmeni und so weiter. Reservierung empfohlen.
Morgenpost vom 12.06.2010
Die Berliner Morgenpost schrieb am Samstag den 12. juni 2010 unter der Rubrik BERLIN GENIESSEN den Artikel "Bitte auslöffeln" über Suppen in Berlin folgendes über den Borschtsch im Restaurant Grüne Lampe:
Zitat:
In letzter Zeit wieder in Mode gekommen ist der Borschtsch. „Um die berühmte russische Seele während der kalten russischen Winter warm zu halten, benötigt man nicht nur Wodka, sondern vor allem einen Teller heißen Borschtsch" erklärt Julia Gutsch, Chefin des russischen Restaurants „Grüne Lampe" in der Uhland-straße und ergänzt: „Im Frühjahr schätzen wir sie wegen ihrer gemüsigen Frische, im Sommer lieben wir sie, weil sie so gesund ist, und im Herbst wird es ja schon wieder kühl." Der Gastronomieführer Gault Millau kürte die „Grüne Lampe" 2008 übrigens zum besten russischen Restaurant Deutschlands.
Borschtsch wird nicht nur von den Russen heiß begehrt - auch Ukrainer, Polen, Letten und Litauer präsentieren den Eintopf stolz als Ihr Nationalgericht. „Man kann ihn mit oder ohne Fleisch, mit oder ohne Kartoffeln, mit oder ohne Weißkohl, mit oder ohne Knoblauch kochen, da gibt es keine Einschränkungen", sagt die Gastronomin. Unabänderlich sei nur eine Zutat beim Borschtsch: „rote Bete". Die gebürtige St. Petersburgerin hält die auch rote Rübe genannte Zutat für „das bodenständigste und gesündeste Gemüse der Welt".
Julia Gutschs Zutaten für einen guten Borschtsch sind geriebene rote Bete und Mohren, feingehackte Zwiebeln und Paprika, Tomatenmark und Pflanzenöl, in Streifen geschnittener Weißkohl, gewürfelte Kartoffeln und Rindfleischbrühe. Gewürzt wird mit einem Schuss Essig, Salz, Pfeffer und vielen Kräutern - Dill, Petersilie, Lorbeerblätter. „Das Rezept geben wir bewusst ohne Mengenangaben an", erklärt Gutsch, „denn russische Hausfrauen kochen nicht nach Mengenvorgaben, sie kochen eher nach und mit viel Gefühl."
Zitat Ende
BZ am Sonntag, 6. Dez. 2009: Wohin zu Weihnachten & Silvester?
Die BZ am Sonntag gibt 6 Tips zu der Frage:
Wann wollen Sie an Neujahr frühstücken: Um 7 oder 17 Uhr?
Berlins Cafes bieten Leckeres für Frühaufsteher und Langschläfer:
Eine der 6 Empfehlungen der BZ Redaktion ist die Grüne Lampe Zitat:
Luxuriös kann man in der Grünen Lampe in Wilmersdorf ins neue Jahr starten. Das russische Restaurant fährt ein mehrfach ausgezeichnetes russisches Buffet mit Lachs und Kaviar auf.
Köstliche Katerkiller
Julia Gutsch bereitet in Ihrem Lokal "Grüne Lampe" ein opulentes Buffet. Spezialität ist Hering im Pelzmantel: Matjes, Kartoffeln, Möhren und rote Beete aufgeschichtet
Fernsehbeitrag im rbb: russisches Frühstück
die Redaktion des rbb schreibt auf Ihrer Webseite:
Zitat: Ein Frühstück ohne „Kascha“ – für Russen nicht vorstellbar. Die warme Buchweizengrütze darf beim Start in den Morgen nicht fehlen. Seit fast fünf Jahren betreibt Julia Gutsch aus St. Petersburg mit ihrem Sohn Anatol die „Grüne Lampe“: russische Küche und Anekdoten aus dem Leben des Dichters Puschkin – auch auf der Frühstückskarte. Zehn Variationen gibt es - wer sich nicht entscheiden kann, probiert Bliny, die dünnen Eierpfannkuchen. Herzhaft mit Lachs und Kaviar oder süß mit Konfitüre und Puderzucker. Zwischen drei und 12 Euro kosten die Frühstücke. Zusammen mit „Kascha“, der Buchweizengrütze, ein deftiger Start für kalte Wintertage.
Das Stadtmagazin tip empfhielt die Grüne Lampe mit folgendem Beitrag:
Zitat: In den 1920er Jahren galt die russische Küche als eine der besten Europas. Der Kreis um Dichter Alexander Puschkin traf sich im noblen St. Petersburger Club "Grüne Lampe" um zu diskutieren und zu speisen. Julia Gutsch möchte mit ihrem Restaurant an diese Tradition anknüpfen und russische Gerichte wieder populär machen. Für den opulenten Kaviarbrunch am Sonntag sollte reserviert werden, denn Lachs mit unterschiedlichen Saucen, roter Lachskaviar, hausgemachte Pasteten und Suppen und Hering im Pelzmantel, ein Heringssalat, haben die Berliner überzeugt. An Werktagen wird à la carte mit russischen Klassikern wie Blini oder Buthweizengrütze gefrühstückt.
zitty: Restaurantempfehlung 2009 / 2010
Berliner Morgenpost: Große Gesten und feurige Blicke in der "Grünen Lampe"
In der Berliner Morgenpost vom Samstag, 10. Oktober 2009 schrieb Christoph Stölzl in der Rubrik "Mein Tagebuch" einen Artikel über Julia Gutsch und das russische Restaurant. Zitat des Artikels:
n der "Grünen Lampe"
Warum das Restaurant an der Uhlandstraße "Grüne Lampe" heiße, frage ich die Chefin Julia Gutsch. "Puschkins Klub in St. Petersburg! Puschkin ist ... unser alles!" Das bricht heraus wie der Anfang eines großen Bühnenmonologs.
In Sekunden verwandelt sich die Blonde mit der Brille in einen Wort-Vulkan. Sie sprudelt Worte, komprimiert ganze Lebensabschnitte in Mini-Botschaften. Umwerfend!
Als sie im Juli 1990 als "Kontingentflüchtling" in Deutschland ankam, schickte man sie nach Magdeburg. Aber "als ich Magdeburg gesehen hatte, wollte ich doch nach Leningrad zurück". In Berlin stieg sie dann spontan aus dem Zug aus, und da ist sie nun, "berlinglücklich-berlinsüchtig".
Angefangen hat ihr Berliner Leben mit einem Reisebüro für Russen mit dem Namen "Anna Karenina". Ich sage: "Das konnte doch nichts werden, hat sich nicht Anna Karenina am Ende ihres Ehedramas vor einen Zug geworfen?" Mit dem Reisebüro hatte Julia Gutsch tatsächlich kein Glück. Aber nicht das Motto, sondern das Internet habe ihr das Geschäft ruiniert. Von Haus aus ist sie Kunsthistorikerin. Aber sie hasse eigentlich dieses akribische Forschen über "Was wollte der Maler sagen?" Sie hingegen warte immer auf einen "göttlichen Funken!". Ihre Speisekarte ist voll davon, ein Feuerwerk ironischer Mystifikationen. So etwa ihre Behauptung, Stendhal sei in der Petersburger "Grünen Lampe" gewesen und habe angesichts roten und schwarzen Kaviars seinen Romantitel "Rot und Schwarz" erfunden.
Die Sterne sind ihr in Berlin günstig gewesen. Hier hat sie ihren dritten Mann gefunden, einen guten Stier. Sie selbst sei Skorpion, Tolstoi war Jungfrau so wie ihr Sohn - und Goethe! "Und Sie? Fisch?" Falsch geraten.
Was für eine Rolle die "Grüne Lampe" im russischen Berlin spiele? Großes Innehalten, große Geste, feuriger Blick: "Es gibt keine Rolle, sie kommen und essen!" Und tschüss, eine Reisegruppe rollt an. Nebenbei, ob ich wüsste, dass heute Putins Geburtstag sei? Russen können erstaunliche Menschen sein.
Bis morgen Ihr Christoph Stölzl
Große Gesten und feurige Blicke in der "Grünen Lampe"
Warum das Restaurant an der Uhlandstraße "Grüne Lampe" heiße, frage ich die Chefin Julia Gutsch. "Puschkins Klub in St. Petersburg! Puschkin ist ... unser alles!" Das bricht heraus wie der Anfang eines großen Bühnenmonologs.
In Sekunden verwandelt sich die Blonde mit der Brille in einen Wort-Vulkan. Sie sprudelt Worte, komprimiert ganze Lebensabschnitte in Mini-Botschaften. Umwerfend!
Als sie im Juli 1990 als "Kontingentflüchtling" in Deutschland ankam, schickte man sie nach Magdeburg. Aber "als ich Magdeburg gesehen hatte, wollte ich doch nach Leningrad zurück". In Berlin stieg sie dann spontan aus dem Zug aus, und da ist sie nun, "berlinglücklich-berlinsüchtig".
Angefangen hat ihr Berliner Leben mit einem Reisebüro für Russen mit dem Namen "Anna Karenina". Ich sage: "Das konnte doch nichts werden, hat sich nicht Anna Karenina am Ende ihres Ehedramas vor einen Zug geworfen?" Mit dem Reisebüro hatte Julia Gutsch tatsächlich kein Glück. Aber nicht das Motto, sondern das Internet habe ihr das Geschäft ruiniert. Von Haus aus ist sie Kunsthistorikerin. Aber sie hasse eigentlich dieses akribische Forschen über "Was wollte der Maler sagen?" Sie hingegen warte immer auf einen "göttlichen Funken!". Ihre Speisekarte ist voll davon, ein Feuerwerk ironischer Mystifikationen. So etwa ihre Behauptung, Stendhal sei in der Petersburger "Grünen Lampe" gewesen und habe angesichts roten und schwarzen Kaviars seinen Romantitel "Rot und Schwarz" erfunden.
Die Sterne sind ihr in Berlin günstig gewesen. Hier hat sie ihren dritten Mann gefunden, einen guten Stier. Sie selbst sei Skorpion, Tolstoi war Jungfrau so wie ihr Sohn - und Goethe! "Und Sie? Fisch?" Falsch geraten.
Was für eine Rolle die "Grüne Lampe" im russischen Berlin spiele? Großes Innehalten, große Geste, feuriger Blick: "Es gibt keine Rolle, sie kommen und essen!" Und tschüss, eine Reisegruppe rollt an. Nebenbei, ob ich wüsste, dass heute Putins Geburtstag sei? Russen können erstaunliche Menschen sein.
Bis morgen Ihr Christoph Stölzl
Essen und Hoffnung - Russisch essen in der Grünen Lampe
Im berliner Stadtmagazin "siegessäule" erschien zur Grünen Lampe folgender Artikel:
Russisch essen in der Grünen Lampe
Zu gern würde ich die Lady in das geliebte Sankt Petersburg entführen, zu den Ende Mai beginnenden, unvergleichlichen Weißen Nächten, wenn die nördliche Sonne nur so knapp unter den Horizont sinkt, dass ihr Licht noch ausreicht, die Atmosphäre nachts zu einem völlig irrealen, magischen Leuchten zu bringen. Stattdessen zieht es uns heute in das Cafe Grüne Lampe, wo wir uns einer russischen Stimmung hingeben wollen. Das Restaurant ist nach einer Petersburger geheimen Gesellschaft Anfang des 19. Jahrhunderts benannt (Devise: „Licht und Hoffnung"), der auch Puschkin angehörte.
Die Erwartungen fliegen hoch. Das 2004 eröffnete Lokal im Bistro-Stil wurde vier Jahre später von der Gastro-Bibel Gault Millau Deutschland als „das beste russische Restaurant Deutschlands" bezeichnet.
Die große, durchgängige Fensterfront vermittelt ein Gefühl offener Leichtigkeit; der hübsch integrierte Wintergarten ist für Gruppen wie geschaffen. Einige Clubsessel schaffen eine behagliche Stimmung.
Die tagsüber etwas unterkühlt wirkende Farbgestaltung von hellem Lila, Beige und zartem Minzgrün erweist sich abends als raffiniert stimmungsvoll. Ein leicht osteuropäisches Flair bezaubert uns sofort.
Russland ist ja möglicherweise, wie Winston Churchill orakelte, „ein Rätsel, eingepackt in ein Mysterium, das in Dunkel gehüllt ist", die russische Küche, deren Basis die Kohlsuppe ist, ist jedenfalls herzhaft und üppig. Die Grüne Lampe bietet alle russischen Klassiker und einige hierzulande unbekannte Spezialitäten des Riesenreichs. Vorspeisen sind ein Herzstück der russischen Küche, und Wodka gehört untrennbar dazu. Wir bestellen den hervorragenden Ruski Standard (100 Gramm/8 Euro). Dazu gibt es Blini mit rotem Kaviar (12 Euro), und der leichte Hefepfannkuchen ist ein idealer Appetizer.
Wir verzichten auf die beliebteste Vorspeise des Lokals, den „Hering im Pelzmantel" (7 Euro), eine tortenähnliche Komposition von feinem Heringssalat mit Rote Beete, Kartoffeln und Gemüse, und testen die Suppen. Die etwas entkräftete Lady kommt bei einem deftigen Borschtsch (5 Euro) schnell wieder in Form, und die vegetarische Waldpilzsuppe „Boldiner Herbst" (6 Euro) beschwört mit ihren feinen Aromen Puschkins Lieblingsjahreszeit.
Die liebevoll gestalte Speisekarte ist mit ausführlichen Erklärungen versehen. Dass sie im Internet einzusehen ist (im Gastro-Business eine Seltenheit, da will man erst mal die Gäste vorab im Lokal haben), zeugt von gastfreundlicher Selbstsicherheit.
Klassisch geht es weiter mit einem großzügig bemessenen Boeuf Stroganoff mit Buchweizen (14,50 Euro) und der georgischen Spezialität Tschanachi (11,50 Euro), ein delikat mit Koriander und Knoblauch verfeinerter Eintopf aus Lammfleisch, Tomaten, Zucchini und Kartoffeln.
Die Weinkarte ist bescheiden, aber der angetestete Bio-Riesling (0,5 I für 11 Euro) ist fruchtig und angenehm frisch.
Wir beenden unser Mahl natürlich mit köstlichen Wareniki (6 Euro), süßen Teigtaschen mit Quark und Creme fraiche.
Essen und Trinken sind in Russland immer auch eine Art Vorwand, um sich der geliebtesten aller russischen Traditionen hinzugeben, den endlosen „Küchengesprächen". Und so diskutieren die Lady und ich im Schein grüner Lampen höchst angeregt, inspiriert und entspannt über Kunst und Leben, Taiga und Tundra und die Rätsel der menschlichen Seele."
Die Karte 2010 - Spitzengastronomie in Berlin
Buch: Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Berlin
Im Buch "Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Berlin" wird auf den Seiten 46 - 47 die kulinarische Entdeckung "Grüne Lampe" mit folgender Beschreibung vorgestellt:
"Berlin ist mit Sicherheit die internationalste und kosmopolitischste Stadt Deutschlands. Zu Russland indes besaß sie schon immer eine besondere Beziehung. Der Alexanderplatz ist nach dem Zaren Alexander I. benannt, ohne den die deutsche Erhebung gegen Napoleon undenkbar gewesen wäre. Mit dem Wiener Kongress 1814 war die alte Ordnung Europas wiederhergestellt und Russland zur mächtigsten Monarchie des Kontinents geworden.
Wenig später, in den Zwanzigerjahren jenes Jahrhunderts, eröffnete in St. Petersburg ein elitärer Club, die „Seljonaja Lampa“, auf deutsch: „Grüne Lampe“, in dem zahlreiche Intellektuelle, Künstler und Adelige verkehrten. Zu ihnen gehörten Alexander Puschkin und seine Dekabristenfreunde, westlich gebildete Offiziere, die gegen das autokratische Zarenregime rebellierten. Nicht nur debattiert wurde hier, sondern vor allem gut gegessen und getrunken. Die russische Küche genoss seinerzeit einen fulminanten Ruf in Europa.
In Berlin gibt es ebenfalls eine „Grüne Lampe“, die sich auf diese Tradition beruft. Offiziell firmiert sie als Café, doch sie ist weit mehr als das: ein Restaurant, in dem althergebrachte russische Speisen in einer leichteren, moderneren Form serviert werden. Nicht umsonst wurde das „Café Grüne Lampe“ vom Gault-Millau 2008 als bestes russisches Restaurant Deutschlands ausgezeichnet.
Guter Geist und unermüdliche Antriebskraft des Hauses ist Julia Gutsch. Sie stammt aus St. Petersburg und hatte an der dortigen Kunstakademie studiert, bevor sie Anfang der Neunzigerjahre nach Berlin kam. Nach einem Abstecher in die Tourismusbranche stellte sie fest, dass die russische Küche hier relativ unbekannt war und es nur wenige russische Restaurants in Berlin gab. Das „Café Grüne Lampe“ machte sie, aus dem Stand heraus, zu deren Flaggschiff.
Generell ist die russische Küche üppig und deftig, mit einem leicht säuerlichen Charakter. Bekannte Spezialitäten sind Borschtsch (eine Suppe aus roter Beete, Kohl, Rindfleisch und Zwiebeln, die mit saurer Sahne gegessen wird), Bliny (Pfannkuchen) oder Piroggen (mit Fisch, Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen). Und natürlich Wodka und Kaviar. Im „Café Grüne Lampe“ gibt es das alles, aber noch viele weitere Gerichte, die hierzulande kaum geläufig sind: „Hering im Pelzmantel“ etwa (eine herzhafte Torte aus Möhren, Kartoffeln, Heringssalat und roter Beete), georgische Tschachochbili (Hähnchenkeulen mit kaukasischen Gewürzen) oder Tschebureiki (original tatarische Teigtaschen).
Jeden Mittag wird ein großes Büffet zum Sattessen aufgebaut, mit vielen kalten Salaten und zwei warmen Gerichten, eingelegten Gemüsen, Fisch und frisch zubereiteten Suppen. Sonn- und feiertags gibt’s die Luxusvariante, das Kaviar-Büffet, zu dem man sich unbedingt anmelden sollte, so beliebt ist es. Sehr oft wird das Essen, typisch russisch, von Life-Musik begleitet. Die Künstler kommen meist aus dem osteuropäischen Raum, die Bandbreite reicht von klassischer Klaviermusik über Klezmer bis zur temperamentvollen Folkloregruppe. "
tip - Der große Teigtaschentest 2009
Das Stadtmagazin tip hat im Dezember 2009 einen großen Teigtaschentest durchgeführt.
Die Pelmeni im russische Restaurant Grüne Lampe wurden wie folgt bewertet:
...Wenn auch ein lukullisches Unwort, so ist das doch treffend: lecker, für den Herbst ein herzhafter Magenwärmer....
...Von der russischen Antwort auf Ravioli sollte sich mancher Italiener, der sich mit selbst gemachter Pasta brüstet, den Teig abgucken....
Fernsehbeitrag: TV.Berlin citylife Gastro Tipp russische Küche
Der Gastro Tipp in der Sendung CITYLIFE des Fernsehsender TV.Berlin lautet Grüne Lampe.
Klicken sie >hier< um das Video in bester Qualität anzusehen
und hier gelangen sie zur Internetseite von TV.BERLIN
tip Speisekarte Berlin 2009
Jährlich erscheint der Berliner Gastroführer "SPEISEKARTE" des Stadtmagazins tip. Die Gastroempfehlung für das russische Restaurant "Grüne Lampe" wurde zum vierten mal gegeben.
Um die Seite aus dem tip im Orginal anzusehen klicken sie hier.
Hier der Wortlaut der tip Gastrokritiker:
Zitat Anfang:...
„All you can eat" am russischen Kaviar-Brunch-Buffet im Grüne Lampe
Bunt macht hungrig. Das haben psychologische Tests gezeigt. Kein Wunder, dass die Gäste beim Brunch ständig nachladen. Dort geht's wirklich bunt zu - dank des russischen Meerrettichs mit Roter Beete, des roten Lachskaviars, der Saucen und Suppen, dem Obst und Gemüse. Für zehn Euro kann der Power-Schlemmer am luxuriösen Kaviar-Brunch-Buffet zuschlagen. lnhaberin Julia Gutsch sagt: „Alle denken, die russische Küche wäre nur deftig, dabei ist sie vor allem gesund. In Matjes und Lachs stecken wichtige Öle für die Knochen, unser Buchweizen hat viele Ballaststoffe, und mehr Vitamin C als im Mors-Saft kriegt man kaum."
Bester Grund, immer wieder zu kommen: die Abwechslung. Jeden Freitag trifft sich das Team der Grünen Lampe, um zu besprechen, wie das Sonntagsbrunch diesmal aussehen soll.
Beste Buffet-Highlights: ganzer Lachs mit diversen Saucen zur Wahl, roter Lachskaviar aus Alaska und Hering im Pelzmantel, umhüllt mit Roter Bete, Kartoffel, Mayonnaise und Möhren.
Bestes Getränk: Kwas (russischer Brottrunk), Prosecco und - für Hartgesottene - Wodka.
...Zitat Ende.
Magazin "Gastronomie"
Das Unternehmer-Magazin "Gastronomie" schreibt auf Seite 60 des aktuellen Heft unter seiner Rubrik food mit folgendem Titel über die Suppen im russischen Restaurant Grüne Lampe:
Kultgericht Soljanka
Trendsetter und Renditebringer Suppen, Saucen, Fonds - Seele der Küche
Die Betreiberin des russischen Spezialitätenrestaurants liefert auf heißen Wunsch einzelner Patienten ihre Eintöpfe sogar in Krankenhäuser.
,,Du erwachst aus der Narkose, du denkst wieder ans Essen. An was? Eine warme Suppe! Suppe ist eben einfach d a s Mutteressen.”
Die gebürtige Leningraderin, die vor Jahren nach Deutschland zog, machte mit ihrer nationalen Kost schon so manchen Zufallsbesucher zum Fan. Der Einstieg dazu sind oft Borschtsch, Solianka oder Waldpilzsuppe die Wunderwaffen der russischen Küche. Komplett ist Gutschs Suppenfront mit dem scharfen georgischen Kharcho, auch zum »Weinen gut«. „Russland ist ein kaltes Land", sagt die kühle Blondine. ,,Da wird oft schon zum Frühstück warm gegessen. Man liebt die Küche heiß und deftig und Suppen spielen die große Hauptrolle."
,,Nehmen wir den Borschtsch, eine Kohlsuppe mit Roter Beete, die mit saurer Sahne gegessen wird. Davon gibt es unzählige Varianten. Jede Familie hat ihr Rezept. Mal mit Kartoffeln, mal ohne. Manchmal sogar ohne Kohl", erklärt Gutsch. „Wir machen sie streng klassisch, mit Kartoffeln. Alle sagen: Ah, das ist endlich wie zuhause." Streng klassisch heißt für die studierte Kunsthistorikerin streng gleich. Experimente sind tabu, die Suppen schmecken zuverlässig heute wie vor einem Jahr und werden übermorgen genauso sein. Überhaupt steht Gutsch dazu, sich mit Innovationen zurück zu halten.Die seien in der russischen Küche nicht gefragt, die dem Wesen nach Hausmannskost ist. ,,Ich habe drei Köche, jeder hat seine individuelle Handschrift. Die darf aber keiner zeigen, sonst meckern die Gäste."
Magazin "Gastronomie" (Fortsetzung)

Berühmt ist die »Grüne Lampe« eigentlich für ihre Schlemmer-Buffets. Die mit Dill dekorierten, üppig belegten farbenfrohen Platten mit rosa Lachs, sauer eingelegten zartgrünen Gurken, orangenen Möhren und rotem Kaviar zierten bereits Titelseiten von Szene-Magazinen. Sie locken neben der Berliner russischen Community, für die die »Grüne Lampe« mittlerweile so etwas wie ihr Wohnzimmer ist, gezielt auch Feinschmecker von weither ins Haus. Und das lange vor dem Ritterschlag als »Bestes russisches Restaurant« Deutschlands 2008 durch den Gault Millau.
„Auf keinem Buffet darf Suppe fehlen", postuliert Julia Gutsch. Neben den Klassikern von der Karte, die auf Bestellung aus der Küche kommen, stehen bei ihr auf Stövchen zur Selbstbedienung abwechselnd jeweils zwei Varianten bereit: gern Kremsuppen z. B. aus Möhren oder Tomaten; Hühnersuppen sind ebenfalls beliebt. À la Carte ausgeschenkt werden große und kleine Portionen, die zwischen € 3,- und € 6,50 kosten. ,,Groß ist zum Sattessen, ungefähr ein Liter",sagt Gutsch. Knausern käme bei ihren Landsleuten nicht gut an, die gern auch auf großem Fuß leben. Aber die Deutschen sind ebenfalls zufrieden.
Wie die Wirtin dabei auf ihr Geld kommt? “Durch Masse”, sagt sie. “Reisegruppen machen mein Restaurant wirtschaftlich. Die besuchen uns auch gern, weil die Leute gelesen haben, wir sind berühmt.” Die Laufkundschaft kommt schlicht und einfach deshalb, weil es durch die geöffnete Tür weit hinaus über die Straße verführerisch nach Essen duftet. Für eine moderate Preisschiene habe sie sich seinerzeit bewusst entschieden: “Ich bleibe dabei und versuche, die Qualität zu halten.”
Fernsehbeitrag: rbb Fernsehabend über baltische Küche
Im Juli 2008 hat der rbb im Rahmen eines Fernsehabend ein Speziel über die baltischen Länder gezeigt. Sehen Sie hier den Beitrag über baltische Küche aus dem Restaurant Grüne Lampe. Im berliner russischen Restaurant Grüne Lampe gibt es neben der Petersburger Kremelküche und russischen Spezialitäten auch die orginalen Gerichte der baltischen Küche.
Auch die Balten lieben Räucherfisch. Das deftige Schwarzbrot ist typisch im ganzen Baltikum und wird auch in Desserts (Roggenbrot-Pudding) und Brotsuppen verwendet. Litauische Spezialitäten sind kalte Suppen. Köstliche Waldbeeren und Pilze, im Wald gesammelt und gekonnt zubereitet, sind ein kulinarisches Erlebnis für Jeden.
Fernsehbeitrag: FAB Fernsehen - Bericht über die Grüne Lampe
Im Fernsehmagazin "Berliner Wochenmarkt" beim Fernsehsender FAB wurde die Grüne Lampe vorgestellt.
Die Grüne Lampe im Gastronomiemagazin "MAITRE"
In der Dezemberausgabe der Zeitschrift MAITRE wird die Grüne Lampe als gastfreundliches und preiswertes russisches Restaurant in Berlin vorgestellt:
Hier der Originaltext des Artikel:
Julia Gutsch staunte nicht schlecht, als ihr ein Gast gratulierte. Vom Gault Millau, dem vor 25 Jahren zum ersten Mal erschienenen Reiseführer für Genießer, hatte sie zwar schon gehört, aber Pflichtlektüre war die gastronomische und kulinarische Bestandsaufnahme eines Jahres für sie nicht. Julia Gutsch hat als „Kneipendame", wie sie sich selbst ironisch nennt, wenig Zeit für Gastroführer. Um so ungläubiger war ihr Blick auf die Seite 48 des Guides. Unter der Überschrift „Die besten russischen Restaurants" las die 44 Jährige neben acht anderen auch den Namen ihres Bistros in der Wilmersdorfer Uhlandstrasse. Sie spendierte Wodka, Brot und Salz - und erklärte dem Gast deren Bedeutung. Aus Brot (chleb) und Salz (sol) entstand das russische Wort "chlebosolstwo", gleichbedeutend mit Gastfreundschaft. Die zelebriert Julia Gutsch in ihrer Grünen Lampe genauso perfekt, wie es in deren historischem Namensgeber gang und gäbe war, einem Club adliger Intellektueller im St. Petersburg der 20 er Jahre des 19.Jahrhunderts. Hier wurde debattiert, vor allem aber gut gegessen und viel getrunken. Alexander Puschkin, der russische Goethe, war häufig Gast im Club und genoss die Küche seiner Heimat - ebenso wie Henry Stendhal, einer seiner französischen Zeitgenossen. Zwei russische Kaviarsorten sollen ihn sogar zu einem Romantitel inspiriert haben: Rot und Schwarz. Puschkin dagegen über die französische Küche: "Schlimm geht es dem Russen in Paris, er hat nichts zu essen, denn Schwarzbrot ist nicht zu bekommen."
Julia Gutsch, Absolventin der Kunstakademie in ihrer Heimatstadt, die damals noch Leningrad hieß, lebt seit 17 Jahren in Berlin, verheiratet mit einem deutschen IT-Manager. Während sie von sich, ihrem Restaurant und dessen Konzept spricht, spielt um ihren Mund ein Lächeln, dem man sich nicht entziehen kann. Es begleitet die Beschreibung schöner wie die Erklärung trauriger Momente: die Gründung ihres Reisebüros für Russen in Berlin und dessen Verkauf, als die meisten Kunden ihren Urlaub per Internet buchten; die Eröffnung der Grünen Lampe Ende April 2005 und die Voraussagen vieler Freunde, sie werde das erste Vierteljahr nicht überleben. Irgendwie hat sie sich durchgebissen, mit russischer Hartnäckigkeit und mit dem Charme, dem selbst Wünsche erfüllt werden, die noch nicht ausgesprochen sind. Julia Gutsch kennt ihre wichtigsten Waffen. „Zu Hause bin ich nutzlos", sagt sie über den Grund, sich als Seiteneinsteigerin in der Gastronomie selbstständig zu machen, „ich lese und heule". Für beides hat sie in der Grünen Lampe keine Zeit. Das Handy klingelt - sie erklärt auf Deutsch, das Handy klingelt - sie schimpft russisch, das Handy klingelt - sie sagt gar nichts. Ihr Sohn Anatol studiert in Paris Betriebswirtschaft und Mütterchen Julia macht sich Sorgen um den Buben, also wird ausgiebig telefoniert ...
Die kleine Mannschaft der Grünen Lampe: Neben Julia Gutsch sind das ihr Koch Nikolai Papandopoulos, in Russland geboren und in Griechenland aufgewachsen sowie die Servicebrigade mit Adem und Natascha an der Spitze. Das Angebot: montags bis freitags Mittagsbuffet (11.30-15.30 Uhr), donnerstags Abendbuffet und sonntags Kaviarbrunch (10-15.30 Uhr), bei dem es allerdings etwas mehr Kaviar sein könnte, es muss ja nicht immer gleich der vom Stör sein. Dafür müsste Julia Gutsch aber den Preis hochsetzen, das wiederum kann sie aber mit ihrer russischen Seele nicht vereinbaren. Also gibt es weiter weniger Kaviar (von Saibling und Forelle), dafür reichlich russischen Kartoffelsalat mit Hähnchenbrust, Salzgurken und Erbsen, Blinis mit Schafskäse, Hähnchenrolle mit Waldpilzfüllung, Auberginen mit Knoblauch, die Kalorienbombe namens Hering im Pelzmantel, Lebertorte und Lachs. Manche Gäste kommen ausschließlich wegen des Borschtsch, jener legendären Suppe aus roten Beten, die wir Deutschen fälschlicherweise der russischen Küche zuschreiben. Der deftige Eintopf ist jedoch so ukrainisch und so alt wie die Kiewer Rus selbst. Fleischiger sind Soljanka und Kharcho, eine georgische Lammfleischsuppe - die allerdings gibt es nur a la carte, ebenso wie Zander nach Moskauer, Kotelett nach Kiewer und Tschebureki nach tatarischer Art. Die Hauptgerichte sind mit 7,80 Euro bis 13 Euro ebenso gästefreundlich kalkuliert wie die Buffets - offenbar wirkt auch hier die russische Seele von Julia Gutsch, deren unergründliches Wesen zum Glück nur die Preise und nicht das Essen bestimmt.
Jörg Teuscher
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Gault Millau - "bestes russisches Restaurant Deutschlands"
Im Gault Millau Deutschland 2008 wurden 1.120 Restaurants neu getestet und kommentiert.
Unter der Rubrik "Die besten russischen Restaurants" steht das Restaurant Grüne Lampe als bestes russisches Restaurant Deutschlands an erster Stelle.
Über die typisch russische Küche schreibt Gault Millau in der Ausgabe Deutschland 2008 auf Seite 48:
Als es den eisernen Vorhang noch gab, versperrte er den meisten Westeuropäern den Blick über den eigenen Tellerrand Richtung Russland. Doch die Zeiten haben sich geändert, und nun strömt auch die russische Küche zu uns ins Land. Sie ist deftig und üppig, gerade das macht sie reizvoll. Beliebt ist ein gewisser säuerlicher Grundton, ablesbar an essigsauer eingelegten Gemüsen und reichlich saurer Sahne. Russen zeigen gerne, was sie haben. Und so ist der reich bestückte Vorspeisentisch, die sakuska, eigentlich fast schon ein Must. Beliebt sind beispielsweise die auch hierzulande bekannten gefüllten russischen Eier, Rindfleischsalat, dem Meerrettich und Pflaumen eine spezielle Würze verleihen, oder marinierte Gemüse und Pilze. Natürlich dürfen auch die diversen Teigtaschen nicht fehlen: Piroschki (Piroggen) aus Hefeteig, mit Fleisch oder Fisch gefüllt, an denen das Können der Hausfrau gemessen wird und die es auch zum Nachtisch als süße Version gibt. Oder Pelmeni, die entfernt an italienische Ravioli erinnern und ebenfalls verschiedene Füllungen beherbergen. Wer es sich leisten kann, serviert Kaviar, der auf Russisch ikra heißt, etwa mit Blini, kleinen Buchweizenpfannkuchen, und Sauerrahm. Nichts für Asketen sind auch die russischen Suppen, von denen Borschtsch mit roten Beten und wieder einmal saurer Sahne sowie Soljanka, eine Art russisches Roulette im Topf, die bekanntesten sind. Eine Hauptrolle in der russischen Küche spielen Kraut und Rüben, da es frisches Gemüse früher nur kurze Zeit im Jahr gab. Beim Fleisch ist der große Braten beliebt, auch wenn hierzulande fast jeder eher an das geschnetzelte Boeuf Stroganoff denkt. Was dem Bayern sein Bier, ist dem Russen der Wodka. Am liebsten hundertgrammweise, und möglichst in einem Zug geleert. Ach ja, Tee ist auch beliebt, und zwar als starker Extrakt, der mit heißem Wasser aus dem Samowar verdünnt wird. Oder Kwass, eine Art leichtes Sauerbier aus Brot und Hefe. Nasdrowje!
Wie bewertet Gault Millau die Restaurants?
Hier ein Auszug der Internetseite www.gaultmillau.de:
Zitat:
Die Ziele
Der Gault Millau möchte gute Küche fördern – in dem er die Köche anspornt, ihre Arbeit immer besser zu machen und die Gäste ermuntert, immer höhere Ansprüche zu stellen. Nur dann entsteht kulinarischer Fortschritt.
Dabei bevorzugt der Gault Millau keinen Kochstil, es ist egal, ob jemand klassisch, modern oder regional, cross-kulturell, vegetarisch oder exotisch kocht. In diesem prinzipiellen Rahmen zieht er kreative Köche den Kopisten und einfache, aber ehrliche Köche den Showmastern vor.
Die Kriterien für die Küche
Bei der Beurteilung der Küchenleistung werden folgende Kriterien primär berücksichtigt:
- Wie frisch, saisongemäß und qualitativ sind die verwendeten Produkte.
- Wie sinnvoll werden die Produkte verwendet (z. B. förderliche oder sinnlose Pürierung, unterstützende oder erschlagende Saucen/Dressings/Marinaden),
- Wird jedes Gericht frisch zubereitet.
- Wie sehr bleibt bei der Zubereitung der Eigengeschmack der Produkte erhalten, wie klar sind die Aromen.
- Wie gut harmonieren die bei einem Gericht verwendeten Produkte.
- Wie exakt werden die optimalen Garzeiten eingehalten.
- Wie bekömmlich sind die Gerichte (Umgang mit Fetten, Gewürzen, frischen Kräutern).
- Wie werden die Gerichte präsentiert.
- Wie steigern sich die Geschmackserlebnisse eines Menüs.
Darüber hinaus wird beachtet:
- Wie appetitlich sind die Appetithappen (Amuse-gueule/bouche), wie wird der Abschied versüßt (Petits fours zum Kaffee).
- Wie ist die Speisekarte: individuell, kreativ oder bloß routiniert; zu groß oder zu klein; wie informativ und verständlich.
- Wie ist das Preis/Leistungs-Verhältnis.
Bei aller sorgfältiger Beachtung dieser objektiven Kriterien bekennt sich der Gault Millau ehrlich dazu, dass Restaurantkritiken ebenso wie Literatur-, Theater- Musik- oder Filmkritiken nicht völlig frei von Subjektivität sein können.
Die Tester
Die Gault Millau-Tester sind gelernte Feinschmecker. Das sind sie nicht im Sinne eines Lehrberufs, den es auch gar nicht gibt, sondern aus ihrer Erfahrung heraus. Sie müssen, um eine Küche und ein Restaurant kompetent und vorurteilsfrei im Sinne des anspruchsvollen Gastes beurteilen zu können, mindestens tausendmal in unterschiedlichsten Restaurants in Deutschland und anderen kulinarischen Ländern gewesen sein und dabei gleichsam ein Reihenhäuschen verfressen haben.
Zur Voraussetzung, keine Vorurteile gegen irgendeine Art von Küche und Ambiente eines Restaurants zu haben, sachlich korrekt und menschlich fair urteilen zu können, gehört beim Gault Millau noch die Begabung, verständlich und möglichst amüsant darüber schreiben zu können.
Die Gault Millau-Tester sind allesamt freie Mitarbeiter, die aus unterschiedlichsten Gründen gern und oft essen gehen. Sie testen gegen angemessene Vergütung. Sie gehen so oft in ein Restaurant, bis sie sich ihres Urteils sicher sind. Sie verhalten sich bei ihren Testbesuchen wie normale Gäste und geben sich nicht als Gault Millau-Mitarbeiter zu erkennen.
Zitat Ende.
zitty BERLIN: Die besten Restaurants 2008 / 2009
Das neue berkiner zitty Spezial ESSEN+TRINKEN 2008/2009 bietet Empfehlungen für Restaurants, Bars, Cafés, Kneipen und Clubs. Lesen Sie über das russiche Restaurant Grüne Lampe auf den Seiten 62-63:
Borschtsch, die Rote-Beete-Suppe, und Pelmeni, gefüllte Teigtaschen, sind ja inzwischen allgemein bekannt. Doch wie ist es mit Tschebureki, Beschbarmak oder Rassolnik? Eben. Viele noch zu entdeckende Spezialitäten aus dem ehemaligen Riesenreich der Sowjetunion tischt Inhaberin Julia Gutsch in ihrem Café – sie nennt es selbst so – auf. Den Laden mit den grünen Lampen benannte die gebürtige St. Petersburgerin übrigens nach einem Club in ihrer Heimatstadt, wo sich in den 20er Jahren die Hautevolee traf. Wer die kulinarische Rundreise ohne großes Risiko unternehmen möchte, dem sei das Mittagsbüffet für 6,40 Euro ans Herz gelegt (Mo-Sa 11.30-15.30 Uhr). Sonntags von 10-15.30 lockt das etwas mondänere Kaviarbüffet für zivile 8,40 Euro. Reservierung dringend empfohlen. Frühstück gibt es übrigens durchgehend.
Originaltexte: Printausgabe Internetseite
Russische Küche im berliner Restaurant "Grüne Lampe"
Im PRINZ TOP GUIDE BERLIN 2008 gehört das russische Restaurant Grüne Lampe zu den Siegern.
Im Gastro Guide unter der Rubrik International schreibt PRINZ auf Seite 97:
Besitzerin Julischka betont, sie komme aus Leningrad, nicht wie es heute heißt, aus St. Petersburg. Es gibt auch grüne Lampen in dem Lokal, aber man darf nicht ungestraft schreiben, dass die Einrichtung des Lokals auf den ersten Blick abschreckt, denn Julischka ist Kunsthistorikerin und hat höchstselbst den Innenausbau entworfen. Über die Qualität des Essens gibt es keinen Zweifel. Koch Nicolai bürgt seit nunmehr zwei Jahren für konstante Qualität. Mittags schlemmen überwiegend Anwohner und Büromenschen vom preiswerten, reichhaltigen Buffet. Beliebt und fast immer ausgebucht ist der Kaviar-Brunch am Sonntag, mit Köstlichkeiten der russischen, weißrussischen und kaukasischen Küche. Spezialitäten sind Hering im Pelzmantel (Heringsalat), exzellenter Borschtsch und feines Boeuf Stroganoff mit guten Bratkartoffeln. Originaltexte: Printausgabe Internetseite
Redakteure des tip haben in der Ausgabe 26/2007 auf das Jahr 2007 zurückgeblickt.
Auf Seite 22 gibt es den Gastrorückblick unter dem Titel:
Von Imbissen und Eröffnungen, Gastgebern und Champangerlaunen
Gastronomisches Resümee 2007 - besondere Geschmacksrichtungen und süße Versuchungen
Darin erklärt Jörg Teuscher die Grüne Lampe zum:
"Bistro des Jahres 2007".
PRINZ, Ausgabe Januar 2008
Im Januarheft der Zeitschrift PRINZ gibt es auf Seite 120 einen Ratgeber für das beste Katerfrühstück für den Neujahrsmorgen. Zitat:
DAS BESTE FÜR DEN MORGEN DANACH
Ein Schädel wie ein explodierter Kanonenofen und Durst wie ein Kamel nach einer Saharadurchquerung. So springt viele Berliner am ersten Morgen des Jahres der gemeine Neujahrskater an. Beim Wiedereintritt ins raue Leben hilft ein Katerfrühstück. Das Restaurant Grüne Lampe wurde gerade vom Gault Millau zum besten russischen Lokal in Deutschland gewählt. Inhaberin Juliaschkas Anti-Kater-Rezept aus Russland lautet: „ein Glas sauer eingelegte Gurken". Außerdem vorteilhaft für die Vertreibung der Silvester-Sünden sind Obst, Säfte und deftige Salate. Oder man trinkt das, was man zuletzt getrunken hat. Wie auch immer - hier sind Tipps für die besten Katerfrühstücke.
FIZZZ - Das Fachmagazin über russische Restaurants und russische Küche
In Ausgabe Nr. 3/2007 berichtet des Fachmagazin für die Szenengastronomie "FIZZZ" unter dem Titel "DIE RUSSEN KOMMEN" folgendes über das russische Restaurant Grüne Lampe:
RUSSLAND. EIN GIGANT AUF DER WELTKUGEL.
IST IM REIGEN INTERNATIONALER GASTROKONZEPTE IN DEUTSCHLAND NOCH ElNE ECHTE RARITAT. DABEI BIETET DER RlESE ElNE BEEINDRUCKENDE BANDBREITE AN GASTRONOMISCHEN SPIELARTEN. UND DER LIFESTYLE BIRGT EINE MENGE TRENDPOTENZIAL!
Ein Rückblick: Nach dem Sieg Alexanders über Napoleon avancierte Russland zur mächtigsten Monarchie Europas. Die russische Küche zählte in den 1820er Jahren zur besten Europas. Der Club ,,Grüne Lampe" - eine Organisation von Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen - ließ damals in St. Petersburg bei jeder privaten Zusammenkunft reichlich Champagner fließen und teuren Kaviar auftragen.
In Erinnerung an dieses goldene Zeitalter hat die Petersburgerin Julia Gutsch ihr gleichnamiges Spezialitätenlokal vor wenigen Jahren in Berlin eröffnet. Insbesondere ihr Kaviar-Buffet ist mittlerweile über die Grenzen der Hauptstadt hinaus bekannt und bedarf der rechtzeitigen Reservierung.
In der „Grünen Lampe" lässt sich ein erster Blick hinter die Kulissen erhaschen: Der Buffettisch strotzt vor lukullischen Variationen, dazu gehören hausgemachte Salate, Canapées und Piroggen, gefüllter Teigkuchen, Blinis, die russische Antwort auf Crépe, ausgewählte Fisch-, Wurst- und Fleischplatten, hausgemachte Pastete und warme Suppen, darunter der Klassiker Borschtsch, ein Eintopf aus Roter Bete, Rindfleisch, Kohl und Gemüse. Verbrieft sind mindestens noch hundert weitere Varianten. „Die russische Küche ist der deutschen gar nicht so unähnlich", betont Gutsch, zumindest was die Basis wie Gemüse, Getreide und Fleisch angeht. Allerdings hat sie den Ruf einer Winterküche, mit viel Öl, Fett' und Schmand. Damit hält sich Gutsch ihrem Publikum zuliebe zurück. Bei ihr wird die gesunde Küche großgeschrieben. Die Gastronomin hat bewusst ein russisches Konzept neu interpretiert. "Es gibt jede Menge Thailänder, Italiener, Chinesen in Deutschland, die russische Küche dagegen ist hierzulande noch relativ unbekannt."
tip Seisekarte Berlin 2008
Auch 2008 ist das russische Restaurant Grüne Lampe ein Tipp für Berlin's tip Magazin. Auf Seite 40 des Magazin steht:
2006: Top 5 Morgens, Platz 2
Uhlandstraße 51
Tel. 88 71 93 93, www.gruene-lampe.de
U-Bhf. Hohenzollernplatz, Uhlandstraße, Bus 249
tgl. 9.30-22 Uhr
Frühstück durchgehend, So Buffet 10-15.30 Uhr
Plätze innen 60, außen 20
Extras Tageszeitungen, Zeitschriffen,
internationale Presse, Wireless LAN
Am Sonntag lockt der opulente Brunch: Lachs, Kavier,
eingelegtes Gemüse, Wurst- und Käseplatten
füllen die Buffetische. Unter der Woche wird neben
klassischem Frühstück mit Minibagel mit
Lachs, Kaviar und Kräuterfrischkäse auch typisch
russisches Frühstück serviert. Das sind zum einen
Blini mit Konfitüre, Schmand oder auch Buchweizengrütze,
belegte Baguettes oder Wareniki, Teigtaschen
mit Quark und Obst gefüllt.







































