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Mein Standpunkt zur Krise in der Ukraine

... bei uns gibt es keine Konflikte!

 

Seit Beginn des Konfliktes, noch vor der Krim-Annexion im März 2014 und vor der Okkupation der Ost Ukraine, waren wir über die Politik des Kreml entsetzt und haben uns immer davon distanziert.

Es gibt eine ZDF-Reportage, in welchem im Café Grüne Lampe über die Krise in der Ukraine diskutiert wurde, es gibt Beiträge in der BZ und der Berliner Morgenpost, in welchen ich bereits im März 2014 deutlich sagte, dass ich die russische Politik als aggressiv und unzivilisiert verurteile und ernsthaft Angst davor habe.

Im Café Grüne Lampe arbeiten Ukrainer, Russen, Juden, Georgier, Griechen und Deutsche freundschaftlich zusammen. Manche von uns haben Verwandte und Freunde in der Ukraine, so sind wir alle sehr gut über den dortigen Krieg informiert, über einen Krieg welcher bis heute vom Kreml verschleiert und abgestritten wird.

Der populäre russische Sänger Andrei Makarevitch der Gruppe „Maschina Vremeni“ singt in seinem neuen Lied über das heutige Russland „Mein Land ist irre geworden“ – damit bringt er die Situation, meiner Meinung nach, exakt auf den Punkt.

Julia Gutsch (September 2014)


Julia Gutsch über das russische Restaurant Grüne Lampe:

Julia Gutsch
Julia Gutsch im Cafe Grüne Lampe

Was macht das Restaurant Grüne Lampe zu dem, was es heute ist? Zunächst ein paar Worte zu meiner Person: Mit meinem Studium der Kunstgeschichte an der staatlichen Kunstakademie in Leningrad konnte ich in Berlin nicht viel anfangen. So habe ich sechs Jahre lang das Reisebüro Anna Karenina betrieben und am 30. April 2005 das russische Restaurant Grüne Lampe eröffnet.

Berlin ist die internationalste Stadt Deutschlands. In den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts eröffnete in St. Petersburg ein elitärer Club, die „Seljonaja Lampa“, zu deutsch: „Grüne Lampe“, in dem zahlreiche Intellektuelle, Künstler und Adlige verkehrten. Zu ihnen gehörten Alexander Puschkin und seine Dekabristenfreunde und westlich gebildete Offiziere, die gegen das autokratische Zarenregime rebellierten. Nicht nur debattiert wurde hier, sondern vor allem gut gegessen und getrunken. Die russische Küche genoss seinerzeit einen fulminanten Ruf in Europa.

Auf diese Tradition berufe ich mich und biete meinen Gästen althergebrachte russische Speisen in einer leichteren, moderneren Form. Heute kann ich sagen, dass dieses Konzept sehr erfolgreich ist. Zahlreiche Presseberichte laden ein, sich ein eigenes Urteil zu bilden.


Sie sind herzlich willkommen, ich freue mich auf ihren Besuch.

Julia Gutsch


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